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	<title>MISSOIR®</title>
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	<description>das Frauenurinal</description>
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		<title>Neue Versammlungsstättenverordnung: Was sich bei Toiletten für Betreibende ändert</title>
		<link>https://missoir.de/toilettenplanung/neue-versammlungsstaettenverordnung-was-sich-bei-toiletten-fuer-betreibende-aendert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2026 17:37:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Toilettenplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie viele Toiletten ein Club, ein Theater oder eine Konzerthalle bereithalten muss, steht in der Versammlungsstättenverordnung des jeweiligen Bundeslandes, getrennt nach Damen und Herren. Dieser Paragraf wird gerade neu geschrieben. Die Bauministerkonferenz will die festen Quoten streichen, Hamburg hat seine Tabelle zum 1. Januar 2026 geändert und in Bayern hat sich der Bauausschuss des Landtags [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://missoir.de/toilettenplanung/neue-versammlungsstaettenverordnung-was-sich-bei-toiletten-fuer-betreibende-aendert/">Neue Versammlungsstättenverordnung: Was sich bei Toiletten für Betreibende ändert</a> erschien zuerst auf <a href="https://missoir.de">MISSOIR®</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Wie viele Toiletten ein <a href="https://missoir.de/branchen/">Club, ein Theater oder eine Konzerthalle</a> bereithalten muss, steht in der Versammlungsstättenverordnung des jeweiligen Bundeslandes, getrennt nach Damen und Herren. Dieser Paragraf wird gerade neu geschrieben. Die Bauministerkonferenz will die festen Quoten streichen, Hamburg hat seine Tabelle zum 1. Januar 2026 geändert und in Bayern hat sich der Bauausschuss des Landtags im Mai 2026 einstimmig für eine Änderung ausgesprochen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was heute gilt, was geplant ist und was das für Ihre Location bedeutet, zeigen wir hier.</p>



<div style="height:31px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Muster, viele Landesregeln</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bauministerkonferenz der Länder gibt die Muster-Versammlungsstättenverordnung (MVStättVO) heraus. Sie ist eine Vorlage. Verbindlich wird erst, was ein Bundesland in seine eigene Verordnung übernimmt, deshalb gelten je nach Standort unterschiedliche Zahlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Brandenburg und Hamburg zum Beispiel greift die Verordnung ab Versammlungsräumen für mehr als 200 Besucher*innen. Dazu zählen ausdrücklich auch Gaststätten. Festzelte und andere fliegende Bauten sind ausgenommen [1][2].</p>



<div style="height:31px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Was heute gilt: zwei Rechenwege</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In den Ländern sind derzeit zwei Tabellen im Umlauf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ältere rechnet bis 1.000 Besucherplätze je 100 Plätze mit 1,2 Toiletten für Frauen, für Männer mit 0,8 Toiletten und 1,2 Urinalen. So stand es bis Ende 2025 in Hamburg [2], und so gilt es nach Stand Mai 2026 in Bayern: Bei 1.000 Besucher*innen sind dort 12 Toiletten für Frauen vorgeschrieben, für Männer 8 Toiletten und 12 Urinale [3]. Männern stehen damit 20 Plätze zur Verfügung, Frauen 12.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neuere Tabelle stammt aus der Musterverordnung von 2014. Die Bauministerkonferenz hat die Verteilung damals ausdrücklich im Sinne der Gleichbehandlung geändert [4]. Für die ersten 100 Besucherplätze sind 3 Toiletten für Frauen vorgesehen, für Männer 1 Toilette und 2 Urinale. Bis 1.000 Plätze kommen je weitere 100 Plätze 1,2 Toiletten für Frauen hinzu, für Männer 0,4 Toiletten und 0,8 Urinale. Darüber sinken die Werte auf 0,9 Toiletten für Frauen sowie 0,3 Toiletten und 0,6 Urinale für Männer. Diese Werte gelten in Brandenburg [1] und seit dem 1. Januar 2026 in Hamburg [2]. Rechnerisch ist das Verhältnis damit ausgeglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Gaststätten bis 1.000 Besucher*innen hat Hamburg zusätzlich eine eigene, kleinere Tabelle eingeführt. Bei den ersten 100 Plätzen genügen 1 Toilette für Frauen sowie 1 Toilette und 1 Urinal für Männer. Je weitere 100 Plätze kommen 0,8 Toiletten für Frauen hinzu, für Männer 0,4 Toiletten und 0,6 Urinale [2].</p>



<div style="height:31px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Was der Entwurf ändert</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bauministerkonferenz hat einen Entwurf für eine neue Musterverordnung mit Stand 28. Februar 2025 vorgelegt [5][6]. Der Paragraf zu den Toilettenräumen wird darin grundlegend umgebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tabelle entfällt. Verlangt wird eine „ausreichende Anzahl von Toiletten“, ermittelt nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik. Als Beispiel nennt die Begründung die VDI 6000 Blatt 3. Sie berücksichtigt, wie viele Menschen gleichzeitig zur Toilette gehen, wie sich das Publikum zusammensetzt und um welche Art von Veranstaltung es geht. Laut Begründung verkürzt das die Wartezeiten. Die bisherige Tabelle geht von einem Andrang wie in der Halbzeitpause eines Stadions aus, was auf viele Versammlungsstätten nicht zutrifft [5].</p>



<p class="wp-block-paragraph">Getrennte Toilettenräume für Damen und Herren schreibt der Entwurf nicht mehr vor. Vorräume mit Waschbecken sollen nur noch nötig sein, wenn es mehr als einen Toilettenraum gibt, und einzelne Unisex-Toilettenräume werden ausdrücklich möglich [5]. Über diesen Punkt wird öffentlich gestritten: Die Berliner Zeitung berichtete im Juli 2026 über Proteste von Frauenrechtsinitiativen gegen die geplante Streichung [7].</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch für barrierefreie Toiletten verweist der Entwurf auf den Bedarf. Nach der Begründung steigt ihre Zahl dadurch in allen durchgerechneten Beispielen [5].</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beschluss stand im Sommer 2026 noch aus. Die Anhörung lief bis zum 26. Mai 2025 [6], im Mai 2026 lag der Entwurf nach Angaben des bayerischen Bauministeriums weiter im Fachgremium [3]. Bayern will die Neuregelung übernehmen, auch wenn sich am Ende nicht alle Länder einigen [3].</p>



<div style="height:31px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Was das für Betreibende bedeutet</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bestehende Versammlungsstätten sind geschützt, so hat es das Bauministerium für Bayern klargestellt. Wer auf Grundlage der geltenden Verordnung genehmigt wurde, muss bauliche Anforderungen einer geänderten Fassung nicht umsetzen, darf es aber freiwillig tun [3]. Für andere Bundesländer gibt Ihre Bauaufsicht Auskunft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Neubauten ändert sich die Logik. Wo ein Land den Entwurf übernimmt, wird die Zahl der Toiletten für jede Versammlungsstätte einzeln ermittelt [5]. Publikum, Art der Veranstaltung und Stoßzeiten fließen dann in die Planung ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis dahin gilt die Verordnung Ihres Bundeslandes in der aktuellen Fassung.</p>



<div style="height:31px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Gleiche Anzahl heißt noch nicht gleiche Wartezeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die ausgeglichene Tabelle sorgt noch nicht für gleiche Wartezeiten. Bei Männern sind zwei Drittel der vorgeschriebenen Plätze Urinale, für Frauen sehen die Verordnungen ausschließlich Toiletten vor [1][2].</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was das ausmacht, haben Kurt Van Hautegem und Wouter Rogiest von der Universität Gent berechnet. Ein Toilettengang dauert bei Frauen anderthalb bis zweimal so lang wie bei Männern. Haben beide Seiten je 10 Toiletten und brauchen Frauen die Hälfte länger, warten Frauen im Modell durchschnittlich eine Minute, Männer weniger als zwei Sekunden. Hinzu kommt die Fläche: Eine Kabine braucht mehr Platz als ein Urinal, deshalb passen auf dieselbe Fläche 20 bis 30 % mehr Plätze für Männer. Für gleiche Wartezeiten bei getrennten Anlagen empfehlen die Forscher anderthalb bis zwei Toiletten für Frauen je Platz für Männer [8].</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier setzt Missoir an. Missoir ist das <a href="https://missoir.de/missoir-produkte/">Frauenurinal</a>, das Pendant zum Pissoir und eine Ergänzung zur Toilette. Es wird kontaktfrei in der Hocke genutzt, kommt ohne Wasserspülung aus und schafft zusätzliche Kapazität auf wenig Fläche. Wer nur kurz muss, nutzt das Urinal. Die Toiletten bleiben frei für alle, die mehr Zeit brauchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Punkt gehört früh in das Gespräch mit der Bauaufsicht: Die geltenden Tabellen kennen Urinale nur für Männer [1][2]. Klären Sie deshalb vorab, ob <a href="https://missoir.de" data-type="link" data-id="missoir.de">Missoirs</a> auf die geforderte Anzahl angerechnet oder zusätzlich eingeplant werden.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading"></h3>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div style="height:31px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Entwurf verabschiedet sich von festen Toilettenquoten und fragt nach dem tatsächlichen Bedarf. Für Betreibende ist das die Gelegenheit, Wartezeiten bereits in der Planung zu verkürzen. Eine ausgeglichene Tabelle allein reicht dafür nicht, solange Frauen nur Toiletten zur Verfügung stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nennen Sie uns Ihre Besucherzahl und Ihre aktuelle Sanitärausstattung, und wir schlagen Ihnen Anzahl und Platzierung der Missoirs für Ihre Location vor.</strong> Schreiben Sie uns an <a href="mailto:post@missoir.de">post@missoir.de</a><strong>.</strong></p>



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<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div style="height:22px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Quellen</strong></h4>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">[1] Land Brandenburg: Brandenburgische Versammlungsstättenverordnung (BbgVStättV), § 1, § 2 und § 12. <a href="https://bravors.brandenburg.de/verordnungen/bbgvstaettv">Zur Quelle</a></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">[2] Freie und Hansestadt Hamburg: Gesamtsynopse Versammlungsstättenverordnung, aktuell und neu ab 01.01.2026, Stand 18.11.2025. <a href="https://www.hamburg.de/resource/blob/1120172/4beaa8d2cd758b8acb3e277f3add48a8/gesamtsynopse-vstaettvoalt-vstaettvoneu-nichtamtliche-lesefasung-data.pdf">Zur Quelle</a></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">[3] dpa, veröffentlicht bei t-online: Gegen Stau auf Damenklo, Bayern plant die Toiletten-Revolution, 19.05.2026. <a href="https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_101261366/stau-auf-frauen-toiletten-bayern-plant-die-klo-revolution.html">Zur Quelle</a></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">[4] Bauministerkonferenz, Fachkommission Bauaufsicht: Muster-Versammlungsstättenverordnung, Fassung Juni 2005, zuletzt geändert Juli 2014, Begründung der Änderungen zu § 12. <a href="https://www.is-argebau.de/Dokumente/42317621.pdf">Zur Quelle</a></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">[5] Bauministerkonferenz, Fachkommission Bauaufsicht: Muster-Versammlungsstättenverordnung, Entwurf Februar 2025, Begründung der Änderungen, Stand 28.02.2025. <a href="https://www.ingenieurkammer-mv.de/export/sites/ingenieurkammer-mv/.galleries/downloads/2.-Entwurf-Aenderung-MVStaettVO-Begruendung.pdf">Zur Quelle</a></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">[6] bfb barrierefrei bauen: Muster-Versammlungsstättenverordnung, Toiletten für alle?, 15.04.2025. <a href="https://www.bfb-barrierefrei-bauen.de/entwurf-mvstaettvo">Zur Quelle</a></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">[7] Berliner Zeitung: Berlin will Pflicht zu Frauen- und Männertoiletten abschaffen, 20.07.2026. <a href="https://www.berliner-zeitung.de/article/unisex-toiletten-neuregelung-10208350">Zur Quelle</a></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">[8] Kurt Van Hautegem und Wouter Rogiest (Universität Gent): Nooit meer file aan het damestoilet. EOS Wetenschap, 2017. <a href="https://www.eoswetenschap.eu/festivaltoiletten">Zur Quelle</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wasser sparen auf öffentlichen Toiletten: Wie Missoir Trinkwasser und Kosten spart</title>
		<link>https://missoir.de/toilettenplanung/wasser-sparen-auf-oeffentlichen-toiletten-wie-missoir-trinkwasser-und-kosten-spart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 10:47:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Toilettenplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Clubs, Veranstaltungsorten und öffentlichen Einrichtungen fließt bei jedem Toilettengang Trinkwasser in den Kanal. Für Männer gibt es mit dem Pissoir seit Langem eine sparsame Lösung. Frauen nutzen dagegen die Spültoilette, auch wenn sie nur Wasser lassen. Jede Spülung verbraucht Trinkwasser und erzeugt Abwasser, und beides zahlen Betreibende. Genau hier setzt Missoir an. So viel [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In <a href="https://missoir.de/branchen/">Clubs, Veranstaltungsorten</a> und öffentlichen Einrichtungen fließt bei jedem Toilettengang Trinkwasser in den Kanal. Für Männer gibt es mit dem Pissoir seit Langem eine sparsame Lösung. Frauen nutzen dagegen die Spültoilette, auch wenn sie nur Wasser lassen. Jede Spülung verbraucht Trinkwasser und erzeugt Abwasser, und beides zahlen Betreibende. Genau hier setzt Missoir an.</p>



<div style="height:53px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>So viel Wasser fließt pro Spülung</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">In der Gastronomie verbrauchen WCs mit Druckspüler etwa einen Liter pro Sekunde, ein Spülgang sollte nach neun Sekunden beendet sein. Als wassersparend gilt ein Druckspüler, wenn bei kurzem Antippen 3 bis 4 Liter und bei längerer Betätigung 6 bis 9 Liter fließen. Ältere WC-Anlagen brauchen 9 bis 14 Liter pro Spülung, Urinalbecken dagegen nur 2 bis 4 Liter.</p>



<div style="height:53px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die meisten Toilettengänge gelten dem Wasserlassen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fachkommission Gebäude- und Betriebstechnik der Bauministerkonferenz geht von durchschnittlich 3,5 Spülungen nach dem Wasserlassen und 1,25 Spülungen nach dem großen Geschäft pro Person und Tag aus. Für diesen Großteil der Toilettengänge gibt es beim Pissoir längst eine Lösung: Schon 1996 empfahl die Kommission für Herrentoiletten Urinale, weil sie deutlich weniger Wasser brauchen als WC-Anlagen, und wies darauf hin, dass Trockenurinale ganz ohne Wasserspülung betrieben werden. Auch der Wasserleitfaden der Stadt Hamburg zählt Urinale neben den WC-Anlagen zu den größten Wasserverbrauchsstellen in Gebäuden und hält Einsparungen dort in der Regel für wirtschaftlich. Frauen fehlte diese Möglichkeit bisher.</p>



<div style="height:0px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div style="height:62px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Jeder Kubikmeter kostet doppelt</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Betreibende zahlen für Trinkwasser und für Abwasser. In Berlin kostet der Kubikmeter Trinkwasser brutto 1,813 €, dazu kommen 2,155 € pro Kubikmeter Schmutzwasser. In Hessen lagen Trink- und Abwasserentgelte 2025 zusammen bei durchschnittlich 5,34 € pro Kubikmeter, in einzelnen Landkreisen bei über 7 €. Die Preise steigen: Die hessischen Trinkwasserentgelte lagen Anfang 2025 um 35,6 % höher als 20 Jahre zuvor.</p>



<div style="height:62px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wasser wird knapper</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Deutsche Wetterdienst stuft das Frühjahr 2026 als deutlich zu trocken ein: Bundesweit fielen nur 68 % der langjährigen mittleren Niederschlagsmenge. Laut einer Studie des Umweltbundesamts sinkt die Wasserverfügbarkeit in vielen Regionen Deutschlands durch den Klimawandel, in Trockenperioden drohen regional erhebliche Engpässe. Auch die Abwasserreinigung kostet Ressourcen: Kläranlagen verbrauchen rund 20 % des kommunalen Stroms und sind damit der größte Stromverbraucher in Städten und Gemeinden.</p>



<div style="height:62px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Missoir: das Trockenurinal für Frauen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Missoir ist ein <a href="https://missoir.de/missoir-produkte/">Hockurinal aus Edelstahl</a> mit Spritzschutz und seitlichen Haltegriffen. Es wird in den Boden eingelassen und ermöglicht eine kontaktfreie Nutzung in der natürlichen Hockposition. Als Trockenurinal bringt Missoir alle Vorteile mit, die sich beim Pissoir bewährt haben:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kein Wasserverbrauch:</strong> Jede Nutzung ersetzt eine Toilettenspülung.</li>



<li><strong>Kein Wasserzulauf nötig:</strong> Ein Trockenurinal braucht nur eine Abwasserleitung (DN 50 oder DN 100). Missoir lässt sich je nach Gegebenheiten vor Ort einzeln oder mehrfach nebeneinander einbauen.</li>



<li><strong>Wartungsarm:</strong> Trockenurinale bilden deutlich weniger Urinstein und Ablagerungen als Spültoiletten. Geruchsverschluss und Spritzschutz können Sie bei Bedarf nachbestellen und selbst austauschen.</li>



<li><strong>Keine Spültechnik:</strong> In großen Gebäuden können an Toilettenspülungen unbemerkt Wasserverluste durch Undichtigkeiten entstehen. Wo keine Spülung verbaut ist, kann auch keine undicht werden.</li>



<li><strong>Weniger Abwasser:</strong> Was nicht gespült wird, muss auch nicht in der Kläranlage gereinigt werden.</li>



<li><strong>Ohne Chemie:</strong> Missoir arbeitet ohne chemische Zusätze.</li>



<li><strong>Kürzere Warteschlangen:</strong> Missoir entlastet die Toiletten, wie wir im Beitrag <a href="https://missoir.de/toilettenplanung/warteschlange-vor-der-damentoilette-was-sie-betreibende-wirklich-kostet/">Was die Schlange vor der Damentoilette Betreibende kostet</a> gezeigt haben.</li>
</ul>



<div style="height:62px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Schnell amortisiert</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Weil jede Nutzung eine Spülung ersetzt, amortisiert sich Missoir durch die eingesparte Wassermenge schnell. Je höher die Besucherzahl und je höher die Gebühren vor Ort, desto schneller.</p>



<div style="height:62px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Im Dauerbetrieb bewährt</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wie gut wasserlose Toiletten im öffentlichen Raum ankamen, zeigte das Berliner Pilotprojekt „Klimafreundliche Parktoiletten“. In den Anlagen von EcoToiletten waren Missoirs verbaut. Zur Halbzeit der Testphase waren die Parktoiletten des Projekts bereits über 400.000 Mal genutzt worden. In der begleitenden Befragung bewerteten 95 % Missoir als praktikabel.</p>



<div style="height:62px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>So löst Missoir Ihr Wasser- und Kostenproblem</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem <a href="https://missoir.de/">Ersparnisrechner auf missoir.de</a> sehen Sie in wenigen Sekunden, wie viel Wasser und Geld Missoir an Ihrem Standort spart. Im anschließenden kostenlosen 10-Minuten-Gespräch planen wir mit Ihnen, wie viele Missoirs Sie brauchen und wo sie am meisten bewirken.</p>



<div style="height:62px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Jede Toilettenspülung kostet Trinkwasser, Abwassergebühren und Energie in der Kläranlage, auch wenn nur wenige Milliliter Urin weggespült werden. Missoir kommt als Trockenurinal ohne Spülung aus. Wer Sanitäranlagen mit Missoirs ausstattet, senkt dauerhaft Verbrauch und Betriebskosten und entlastet gleichzeitig die Toiletten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nennen Sie uns Ihre Besucherzahl und Ihre aktuelle Toilettenausstattung, wir beraten Sie gerne! Schreiben Sie uns an post@missoir.de.</strong></p>



<div style="height:62px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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</div>



<div style="height:60px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Quelle</h4>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Senatsverwaltung Berlin: <a href="https://www.berlin.de/sen/uvk/mobilitaet-und-verkehr/infrastruktur/oeffentliche-toiletten/klimafreundliche-parktoiletten/">Klimafreundliche Parktoiletten</a> und <a href="https://www.berlin.de/sen/uvk/presse/pressemitteilungen/2023/pressemitteilung.1386287.php">Pressemitteilung vom 17.11.2023</a></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Green Gastro Guide: <a href="https://greengastroguide.de/wasser-deep-dive/">Wasser Deep Dive</a></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Bundesumweltministerium: <a href="https://www.bundesumweltministerium.de/themen/wasser-und-binnengewaesser/verbrauchertipps/wassersparende-toilettenspuelung">Wassersparende Toilettenspülung</a></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">ARGEBAU, Fachkommission Gebäude- und Betriebstechnik: <a href="https://www.is-argebau.de/Dokumente/42319667.pdf">Trinkwassereinsparung in öffentlichen Gebäuden</a></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Freie und Hansestadt Hamburg: <a href="https://www.hamburg.de/resource/blob/163236/ad14990d9884120f483becc7fa1dc4fa/wasserleitfaden-data.pdf">Wasserleitfaden</a></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Berliner Wasserbetriebe: <a href="https://www.bwb.de/de/gebuehren.php">Gebühren</a></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Hessisches Statistisches Landesamt: <a href="https://statistik.hessen.de/presse/deutliche-regionale-preisunterschiede-bei-trink-und-abwasserentgelten-in-hessen">Trink- und Abwasserentgelte 2025</a></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">ZfK: <a href="https://www.zfk.de/wasser-abwasser/wasser-und-abwasserpreise-steigen-und-steigen">Wasser- und Abwasserpreise steigen und steigen</a></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Umweltbundesamt: <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/extremereignisseklimawandel/trockenheit-in-deutschland-fragen-antworten">Trockenheit in Deutschland</a>, <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/neue-uba-daten-zur-grundwasserneubildung-in">Grundwasserneubildung</a> und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/publikation/long/3347.pdf">Energieeffizienz kommunaler Kläranlagen</a></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Warteschlange vor der Damentoilette: Was sie Betreibende wirklich kostet</title>
		<link>https://missoir.de/toilettenplanung/warteschlange-vor-der-damentoilette-was-sie-betreibende-wirklich-kostet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 12:03:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Toilettenplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Pause wird die Warteschlange vor der Damentoilette immer länger. Wer dort ansteht, bestellt in dieser Zeit nichts an der Bar. Viele Frauen trinken deshalb schon vorher weniger, um später nicht anstehen zu müssen, andere gehen früher nach Hause oder kommen nicht wieder. Für Betreibende ist das ein Verlust, den keine Kassenabrechnung zeigt, aber [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In der Pause wird die Warteschlange vor der Damentoilette immer länger. Wer dort ansteht, bestellt in dieser Zeit nichts an der Bar. Viele Frauen trinken deshalb schon vorher weniger, um später nicht anstehen zu müssen, andere gehen früher nach Hause oder kommen nicht wieder. Für Betreibende ist das ein Verlust, den keine Kassenabrechnung zeigt, aber vorhanden ist. Internationale Studien geben einen Eindruck davon, wie groß er ist.</p>



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<h3 class="wp-block-heading"><strong>Weniger trinken, um nicht anstehen zu müssen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Tork Insight Survey 2025 wurden 11.500 Menschen in elf Ländern befragt, auch in Deutschland. 23% gaben an, wegen der Toilettensituation weniger getrunken zu haben, um nicht auf die Toilette zu müssen [1]. Die britische Royal Society for Public Health (RSPH) kommt zu einem noch deutlicheren Ergebnis: Mehr als die Hälfte der Befragten trinkt unterwegs absichtlich weniger, aus Sorge, keine Toilette zu finden [2]. Frauen gehören laut RSPH zu den Gruppen, die das besonders stark trifft [2].</p>



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<h3 class="wp-block-heading"><strong>Früher gehen, seltener ausgehen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wie lange Gäste bleiben, hängt von den Toiletten ab. In der Tork-Befragung gaben 28% an, einen Ort wegen der Toiletten schon früher verlassen zu haben.[1]. Laut RSPH geht jede fünfte Person seltener aus, als sie eigentlich möchte, weil sie sich Sorgen um den Zugang zu Toiletten macht [2].</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie sehr Frauen das Thema im Hinterkopf haben, zeigt eine Ipsos-Umfrage unter 2.854 Frauen in den USA: 21% suchen an einem öffentlichen Ort als Erstes die Toilette. Fast die Hälfte ist schon auf die Herrentoilette ausgewichen, weil die Schlange vor der Damentoilette zu lang war [3].&nbsp;</p>



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<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Schlange wächst genau dann, wenn Ihre Bar Umsatz machen könnte</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Forschende der Universität Gent haben berechnet, wann es vor Damentoiletten zu Engpässen kommt. Zum Problem wird es, wenn viele Frauen gleichzeitig kommen [4]. Das passiert vor allem beim Ankommen, in der Pause, zwischen zwei Sets, zur Halbzeit. Genau das sind die Momente, in denen Gäste Zeit für die Bar, den Merchstand oder ein Gespräch am Tresen hätten. Wer dann an Toiletten ansteht, verpasst die Pause und Betreibenden verpassen den Umsatz.</p>



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<h3 class="wp-block-heading"><strong>Schlechte Toiletten Erfahrungen sprechen sich herum</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Schaden bleibt nicht auf einen Abend beschränkt. In der Tork-Befragung haben 11% ihren Freund*innen von einem Ort abgeraten und 7% eine schlechte Onlinebewertung geschrieben [1]. Bei Restaurants und Cafés sagen 73%, dass eine schlechte Toiletten Erfahrung beeinflusst, ob sie wiederkommen [5]. Jüngere Gäste reagieren besonders deutlich: In den USA würden 21% der 18- bis 34-Jährigen eine Location wegen der Toiletten nicht noch einmal besuchen [1].</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Einordnung: Für Deutschland, Österreich und die Schweiz gibt es dazu bisher keine eigenen belastbaren Zahlen. Die Studien stammen aus Großbritannien, den USA und einer internationalen Befragung, an der auch Deutschland beteiligt war. Sie alle zeigen in dieselbe Richtung.</p>



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<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was Betreibende tun können</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Toilettenplanung für Veranstaltungen und Locations liegt der erste Gedanke oft bei zusätzlichen Toiletten. Wirksamer und nachhaltiger ist es, die vorhandenen Toiletten mit Frauenurinalen zu entlasten. Genau dafür gibt es Missoir: Das Hockurinal übernimmt die kurzen Toilettengänge, bei denen es nur ums kleine Geschäft geht und ist nach wenigen Sekunden wieder frei. Da es ohne Wasser auskommt, wird gleichzeitig Wasser und Geld gespart. Durch die überfällige Wahlmöglichkeit bleiben die Toiletten frei für alle, die mehr Zeit brauchen, etwa für das große Geschäft oder während der Periode. Welche Vorteile Missoir außerdem hat, lesen Sie in unserem Blog Artikel <a href="https://missoir.de/toilettenplanung/frauenurinal-vorteile-betreibende/">Warum Missoir für Betreibende ein Gamechanger ist.&nbsp;</a></p>



<div style="height:31px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Warteschlange vor der Damentoilette kostet Betreibende gleich dreifach: Gäste trinken weniger, gehen früher und kommen seltener wieder. Wer Sanitäranlagen mit <a href="https://missoir.de/missoir-produkte/">Missoirs</a> ausstattet entlastet Toiletten, gewinnt Umsatz, Gästezufriedenheit und spart dabei Wasser und Kosten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nennen Sie uns Ihre Besucherzahl und Ihre aktuelle Toilettenausstattung, wir beraten Sie gerne! Schreiben Sie uns an post@missoir.de.</strong></p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen</strong></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">[1] Tork (Essity): Tork Insight Survey 2025, 11.500 Befragte in 11 Ländern, Pressemitteilung vom 22.07.2025.<a href="https://www.torkglobal.com/us/en/about/press-and-news/only-1-in-5"> https://www.torkglobal.com/us/en/about/press-and-news/only-1-in-5</a></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">[2] Royal Society for Public Health: Taking the P***. The decline of the great British public toilet, Mai 2019.<a href="https://www.rsph.org.uk/about-us/news/taking-the-p-the-decline-of-the-great-british-public-toilet.html"> https://www.rsph.org.uk/about-us/news/taking-the-p-the-decline-of-the-great-british-public-toilet.html</a></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">[3] Ipsos im Auftrag von Astellas: Nearly Half of Women Use the Men&#8217;s Room to Avoid Long Lines at the Women&#8217;s Bathroom, 17.11.2017, 2.854 befragte Frauen in den USA.<a href="https://www.ipsos.com/en-us/news-polls/Nearly-Half-of-Women-Use-the-Men%E2%80%99s-Room-to-Avoid-Long-Lines-at-Women%E2%80%99s-Bathroom"> https://www.ipsos.com/en-us/news-polls/Nearly-Half-of-Women-Use-the-Men%E2%80%99s-Room-to-Avoid-Long-Lines-at-Women%E2%80%99s-Bathroom</a></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">[4] Van Hautegem, K. und Rogiest, W. (Universität Gent), 2017. Zusammenfassung:<a href="https://phys.org/news/2017-07-lengths-restroom.html"> https://phys.org/news/2017-07-lengths-restroom.html</a></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">[5] Tork (Essity): Guests avoid restaurants with poor restrooms, 2025.<a href="https://www.torkglobal.com/us/en/about/press-and-news/guests-avoid-restaurants-with-poor-restrooms"> https://www.torkglobal.com/us/en/about/press-and-news/guests-avoid-restaurants-with-poor-restrooms</a></p>
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		<title>Frauenurinal: Warum Missoir für Betreibende ein Gamechanger ist</title>
		<link>https://missoir.de/toilettenplanung/frauenurinal-vorteile-betreibende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 12:58:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Toilettenplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor der Herrentoilette geht es zügig voran, vor der Damentoilette reicht die Schlange bis zur Bar. Dieses Bild ist altbekannt und gilt als unvermeidlich, ist es aber nicht. Warteschlangen vor Frauentoiletten sind kein Naturgesetz, sondern das Ergebnis einer Sanitärplanung, die für Männer seit rund 200 Jahren mit dem zusätzlichen Pissoir eine schnelle, effektive und hygienische [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vor der Herrentoilette geht es zügig voran, vor der Damentoilette reicht die Schlange bis zur Bar. Dieses Bild ist altbekannt und gilt als unvermeidlich, ist es aber nicht. Warteschlangen vor Frauentoiletten sind kein Naturgesetz, sondern das Ergebnis einer Sanitärplanung, die für Männer seit rund 200 Jahren mit dem zusätzlichen Pissoir eine schnelle, effektive und hygienische Lösung vorsieht und für Frauen nur die Toilette.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://missoir.de/missoir-produkte/" data-type="elementor_library" data-id="10774">Missoir</a> ist das Frauenurinal, das Pendant zum Pissoir und eine gleichwertige Ergänzung zur Toilette. Was es für Betreibende von Clubs, Veranstaltungsstätten, Festivals und öffentlichen Anlagen konkret verändert, zeigen wir hier.</p>



<div style="height:33px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Eine Toilette für alles: Hier entsteht der Stau</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Reflex bei langen Schlangen lautet: mehr Toiletten aufstellen. Doch der Engpass liegt nicht allein in ihrer Zahl, sondern darin, wie sie genutzt werden. Wer nur kurz muss, belegt trotzdem eine ganze Toilette, weil es keine andere Möglichkeit gibt. Ein Urinal dagegen kann direkt genutzt werden und ist nach wenigen Sekunden wieder frei. Wie groß der Unterschied ist, hat die Universität Gent mit einem mathematischen Modell berechnet: Bei gleich vielen Toiletten für beide Seiten warten Frauen auf einem Festival im Schnitt sechs Minuten, Männer nur elf Sekunden&nbsp;<sup>[1]</sup>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommt: Die meisten Frauen setzen sich nicht direkt auf eine öffentliche Klobrille. Stattdessen schweben sie in der sogenannten „Skifahrhaltung“ über der Brille, legen sie mit viel Papier aus oder stellen sich sogar komplett darauf. In einer Studie der Universität Liverpool gaben 85 Prozent der befragten Frauen an, in öffentlichen Toiletten über dem Sitz zu schweben, nur 2 Prozent setzten sich direkt hin&nbsp;<sup>[2]</sup>. Zudem kann diese Halbhocke die vollständige Blasenentleerung erschweren: In derselben Studie sank der Harnfluss in dieser Haltung um 21 Prozent, und es blieb deutlich mehr Restharn in der Blase&nbsp;<sup>[2]</sup>. All das kostet unnötig Zeit, Nerven, Aufwand und Ressourcen. Jede Person, die nur urinieren muss und dafür eine Toilette belegt, verlängert die Wartezeit für alle anderen.</p>



<div style="height:33px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Die Vorteile eines Frauenurinals für Betreibende</h2>



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<h3 class="wp-block-heading"><strong>1. Mehr Durchsatz auf wenig Fläche</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten Toilettengänge dienen nur dem kleinen Geschäft. Laut Gesundheitsberichterstattung des Bundes sind fünf bis sieben Toilettengänge zur Blasenentleerung pro Tag normal&nbsp;<sup>[3]</sup>, beim Stuhlgang gelten dagegen zwei bis drei Mal täglich bis drei Mal pro Woche als normal&nbsp;<sup>[4]</sup>. Genau diese schnellen Toilettengänge übernimmt Missoir. Die Toiletten bleiben frei für alle, die mehr Zeit brauchen, etwa während der Periode oder für das große Geschäft. Missoir ersetzt dabei keine Toiletten, sondern ergänzt sie, wie auch das Pissoir. So entsteht auf wenig Fläche zusätzliche Kapazität und mehr Durchsatz.</p>



<div style="height:14px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>2. Gäste, die schneller zurück sind</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zeit in der Toilettenschlange ist Zeit, die Gäste weder an der Bar noch auf der Tanzfläche verbringen. Das Nightmanagement des Berliner Clubs Else beschreibt die Erfahrung so:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es läuft viel schneller und die Gäste sind dankbar, dass sie nicht, wie oft im Club üblich, anstehen müssen.“ Nightmanagement Renate und Else, Google-Bewertung</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Bewertung bringt es noch kürzer auf den Punkt: „Die Girls kamen noch nie so gut gelaunt und schnell von der Toilette zurück.“ Daniel Brandl, Google-Bewertung</p>



<div style="height:14px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>3. Wasserlos und ohne Frischwasseranschluss</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://missoir.de/" data-type="elementor_library" data-id="10774">Missoir</a> ist ein nachhaltiges Trockenurinal und kommt vollständig ohne Spülung und ohne Chemie aus. Ältere Spültoiletten verbrauchen laut Bundesumweltministerium 9 bis 14 Liter Trinkwasser pro Spülung, und das für wenige Milliliter Urin&nbsp;<sup>[5]</sup>. Bei Missoir entfällt dieser Verbrauch komplett, und das spart sofort Ressourcen und Kosten. So wird Missoir zu einer Investition, die sich wirtschaftlich und ökologisch auszahlt. Da kein Frischwasseranschluss nötig ist, lässt sich Missoir auch dort einsetzen, wo keine Wasserleitung liegt, etwa auf Festivalgeländen oder in Parks. Nötig ist lediglich eine Abwasserableitung. Wo keine Kanalisation vorhanden ist, wird ein Tank angeschlossen.</p>



<div style="height:14px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>4. Hygienisch, ergonomisch und wartungsarm</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Missoir wird kontaktfrei in der natürlichen Hockhaltung genutzt und bietet so eine schnelle Erleichterung. Das Hockurinal ist aus Edelstahl gefertigt, Made in Germany und einfach zu reinigen. Da kein kalkhaltiges Spülwasser mit dem Urin reagiert, bildet sich kein Urinstein. Das macht Missoir wartungsärmer als herkömmliche Spültoiletten. Zur <a href="https://missoir.de/faq/">Reinigung</a> genügen milde Reiniger für Trockenurinale. Für das Personal bedeutet das kurze Reinigungswege und keine Spültechnik, die ausfallen kann.</p>



<div style="height:14px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>5. Akzeptanz, die belegt ist</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neue Sanitärlösungen stehen und fallen damit, ob sie genutzt werden. Im Pilotprojekt „Klimafreundliche Parktoiletten für Berlin“ des Berliner Senats wurden zwölf autarke Toilettenanlagen der EcoToiletten GmbH mit Missoir ausgestattet. Schon zur Halbzeit der Testphase meldete die Senatsverwaltung mehr als 400.000 Nutzungen der Parktoiletten und rund 2.000 Online-Bewertungen, besonders gut kamen dabei die neuen Urinale an&nbsp;<sup>[6]</sup>. In der begleitenden Befragung bewerteten 95 Prozent der Befragten Missoir als praktikabel und gaben an, es wieder nutzen zu wollen&nbsp;<sup>[6]</sup>. Aufgrund der positiven Bewertungen und hohen Nutzungszahlen wurde das Projekt bis März 2026 verlängert&nbsp;<sup>[6]</sup>.</p>



<div style="height:14px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>6. Gleichstellung wird zum Standortfaktor</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Muster-Versammlungsstättenverordnung sieht in § 12 für Männer neben Toiletten zusätzlich Urinale vor, für Frauen ausschließlich Toiletten&nbsp;<sup>[7]</sup>. Diese Schieflage rückt zunehmend in den Fokus. Die Volksanwaltschaft Österreich stuft es als Diskriminierung von Frauen ein, dass in 28 öffentlichen Toilettenanlagen in Wien die Toiletten Geld kosten, die Pissoirs aber kostenlos sind, und hat diese Kritik im August 2026 erneuert&nbsp;<sup>[8]</sup>. Wer als Location heute eine gleichwertige schnelle Option anbietet, setzt ein sichtbares Zeichen.</p>



<div style="height:33px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Wo Missoir bereits im Einsatz ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Missoirs werden bereits in vielen Eventlocations eingesetzt, in renommierten Clubs von Berlin in Amsterdam. Missoir wurde von der Bundesregierung als Kultur- und Kreativpilotin ausgezeichnet und ist Mitglied bei NetSan e.V., dem Netzwerk für nachhaltige Sanitärsysteme.</p>



<div style="height:33px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Worauf es bei der Planung ankommt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Missoir wirkt am stärksten dort, wo Spitzenlasten entstehen: bei hohem Publikumsaufkommen, in Pausen, zwischen zwei Sets, zur Halbzeit oder wenn viel getrunken wird. Eingeplant wird es als Ergänzung zu den bestehenden Toiletten, nicht an ihrer Stelle. Zwei Punkte entscheiden über den Erfolg: ein Sichtschutz für die nötige Diskretion und eine klare Beschilderung, damit Gäste die Option sofort erkennen.</p>



<div style="height:66px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr Durchsatz, zufriedenere Gäste, kein Trinkwasser für die Spülung und eine Sanitärausstattung, die endlich das gesamte Publikum mitdenkt. Deshalb ist ein Frauenurinal wie Missoir für Betreibende kein Nice-to-have, sondern der schnellste Hebel gegen überlastete Toiletten und lange Warteschlangen. Peequality beginnt bei der Planung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nennen Sie uns Ihre Besucherzahl und Ihre aktuelle Sanitärausstattung, und wir schlagen Ihnen Anzahl und Platzierung der Missoirs für Ihre Location vor.</strong>&nbsp;Schreiben Sie uns an&nbsp;<a href="mailto:post@missoir.de">post@missoir.de</a>.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Quellen</h4>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">[1] Kurt Van Hautegem und Wouter Rogiest (Universität Gent): Nooit meer file aan het damestoilet. EOS Wetenschap, 2017.&nbsp;<a href="https://www.eoswetenschap.eu/festivaltoiletten" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zur Quelle</a></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">[2] Moore, K. H. et al. (1991): Crouching over the toilet seat: prevalence among British gynaecological outpatients and its effect upon micturition. BJOG 98 (6), S. 569 bis 572.&nbsp;<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/1873247/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zur Quelle</a></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">[3] Gesundheitsberichterstattung des Bundes: Harninkontinenz, Informationen.&nbsp;<a href="https://gbe-bund.de/gbe/isgbe.information?p_aid=5794394&amp;p_sprache=D&amp;p_thema_id=11170&amp;p_thema_id2=&amp;p_thema_id3=&amp;p_thema_id4=&amp;p_uid=gast" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zur Quelle</a></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">[4] ABDA, Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände: Was tun bei Verstopfung?&nbsp;<a href="https://www.abda.de/fileadmin/user_upload/assets/Pressetermine/2015/Tag_der_Apotheke_2015/TdA_2015_Flyer_Verstopfung.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zur Quelle</a></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">[5] Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit: Wassersparende Toilettenspülung.&nbsp;<a href="https://www.bundesumweltministerium.de/themen/wasser-und-binnengewaesser/verbrauchertipps/wassersparende-toilettenspuelung" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zur Quelle</a></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">[6] Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt Berlin: Klimafreundliche Parktoiletten für Berlin.&nbsp;<a href="https://www.berlin.de/sen/uvk/verkehr/infrastruktur/oeffentliche-toiletten/klimafreundliche-parktoiletten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Projektseite</a>,&nbsp;<a href="https://www.berlin.de/sen/uvk/presse/pressemitteilungen/2023/pressemitteilung.1386287.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung vom 17.11.2023</a>. Befragungsergebnis 95 Prozent: Auswertung der Online-Befragung 2023, liegt MISSOIR vor.</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">[7] Muster-Versammlungsstättenverordnung (MVStättV), § 12 Toilettenräume.</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">[8] Volksanwaltschaft Österreich:&nbsp;<a href="https://volksanwaltschaft.gv.at/aktuelles/artikel/volksanwaeltin-gaby-schwarz-toiletten-diskriminierung-in-wien/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mitteilung vom 22.08.2025</a>,&nbsp;<a href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20260826_OTS0082/volksanwaeltin-gaby-schwarz-wien-diskriminiert-frauen-beim-toilettengang" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Presseaussendung vom 26.08.2026</a>.</p>
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